Wer sind wir?
Der Rassebeirat TWZ ist ein Gremium zur bundesweiten Koordination der Thüringer Wald Ziegenzucht, angeleitet vom Landesverband Thüringer Ziegenzüchter e.V. (LTZ) unter Mitwirkung einer Gruppe von langjährigen, erfahrenen TWZ-Züchtern, der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH), sowie unter wissenschaftlicher Beratung durch Prof. Brandt, Universität Gießen. Der Rassebeirat wurde im Juni 2012 gegründet und im Oktober 2012 vom Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter (BDZ) offiziell anerkannt. Weitere Infos finden sich unter dem Link "Zucht".
Entstanden ist der TWZ-Rassebeirat aus einer Gruppe von Herdbuchzüchtern und Freunden der Rasse aus dem gesamten Bundesgebiet, die sich im Rahmen des Modellvorhabens „Förderung und nachhaltige Nutzung der Thüringer Wald Ziege“ (2006-2009, gefördert vom BMELV, betreut durch die BLE) in der „Rassearbeitsgruppe TWZ aktiv“ seit 2007 zusammengefunden hat. Durchgeführt wurde das Projekt vom Landesverband Thüringer Ziegenzüchter e.V., der sich als eines der Ziele die Einrichtung einer bundesweiten Rassearbeitsgruppe zur Koordinierung der Zucht gesetzt hatte. In jährlichen Treffen auf dem Ziegenhof Peter in Greußen fanden sich langjährige Züchter der Thüringer Wald Ziege zusammen, begleiteten die Projektmaßnahmen und diskutierten über diverse züchterischen Themen. Auch nach Projekt-Ende blieb die Gruppe bestehen und unterstützte die bundesweite Vernetzung der Zucht.
Neue Maßnahmen für die TWZ können derzeit in dem BLE-Modellvorhaben "Infrastrukturaufbau für die bundesweite Zucht bestandsgefährdeter Nutztierrassen" der GEH verwirklicht werden. Seit Oktober 2010 ermöglicht das Projekt u.a. einen Rahmen für die Weiterentwicklung und Begleitung der Rassearbeitsgruppe (s. unter "Projekte"). Auf dem Treffen am 3. Juni 2012 konstituierte sie sich zu einem bundesweiten Rassebeirat für die Thüringer Wald Ziege und erhielt im Oktober 2012 die Anerkennung der BDZ. Neben Züchtern sind Vertreter und Zuchtleitung des LTZ, der GEH sowie aus der Wissenschaft mit einbezogen. Die nächste Herausforderung des Rassebeirats wird die modellhafte Erarbeitung eines Erhaltungszuchtprogrammes für die Rasse sein.