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Schwerpunkte der Zuchtgeschichte  

 
80er Jahre des
19. Jahrhundert
Einfuhr von Ziegen (Toggenburger Schlag) aus dem Gebiet Toggenburg (östliche Schweiz) nach Deutschland.
Dieser Ziegenschlag zeichnete sich durch Widerstandskraft, Milchergiebigkeit und Genügsamkeit aus.

Folgezeit Die Toggenburger Ziegen zeigten nach ihrer Einkreuzung in die Thüringer Landschläge eine außergewöhnliche
Durchschlagskraft. Negative Kreuzungseffekte (Langes Haarkleid) wurden durch gezielte Selektion verbessert. Die Kreuzungsprodukte wurden Thüringer Toggenburger genannt. Auch in Sachsen und an der Odermündung waren diese Tiere anzutreffen.
 
11.08.1935 Die in Deutschland gehaltene Toggenburger Ziege wurde nach genauster Prüfung durch eine Züchterkommission in Thüringer Wald Ziege (TWZ) umbenannt. Zu der Zeit wurden 52.810 Tiere gezählt.
 
Nach 1945 Erneuter Aufschwung der Ziegenzucht in Deutschland


1959 Der Verband der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter (VKSK) übernimmt in der ehemaligen DDR die Zuchtleitung
 
1965 Reduzierung des Herdbuchbestandes, Problem der Inzucht!
 
1988 Kauf von einem Bock und drei Muttertieren der Rasse Toggenburger aus der Schweiz zur Blutauffrischung, gezielter Einsatz der zugekauften Tiere in der Herde eines Züchters
 
1992 Gründung des Landesverbandes Thüringer Ziegenzüchter e.V.


1993 Anerkennung der Thüringer Wald Ziege als eine der gefährdeten Nutztierrassen durch die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH).
Die ersten Altbundesländer halten bereits TWZ. Thüringen hält zu diesem Zeitpunkt 60 % der weiblichen Tiere.
 
2004 Die TWZ wird in 13 Bundesländern von 106 Züchtern gezüchtet. Der Bestand an weiblichen Herdbuchtieren beträgt 711 Tiere. Auf Thüringen entfallen
45 % des Herdbuchbestandes.
 

2005

Symposium 70 Jahre Thüringer Wald Ziege
130 Teilnehmer aus allen Teilen der Bundesrepublik nahmen am Symposium teil.

   
2006 - 2009 Die bundesweite Vernetzung der Thüringer Wald Ziege wird im Rahmen eines Modellvorhabens von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) gefördert. (siehe auch unter „Modellvorhaben").